Autoren

Autoren unserer Sammelbände

 

Arjomand, Said Amir

(Bd. 7, 236-254)

Causse, Dr. Dr. Maurice

(Bd. 7, 619-634)

Courtieu, Prof. Dr. Gilles

Studium an der Universität Paris IV Sorbonne. Agrégation als Geschichtslehrer, Promotion in Geschichte des Altertums (Dissertation zum Berg Ida/Kaz Dag in der Türkei). Professor (maître de conférence) für griechische Geschichte an der Universität Jean Moulin Lyon III. Forschungsschwerpunkte Geschichte des griechisch-römischen Orients, Religionsgeschichte des Altertums,  die Homerische Frage.

(Bd. 5, 111-139; Bd. 8, 499-546)

Dequin, Raymond

Geb. 1956 in Elmshorn, Diplomstudium der Biologie in Hohenheim und Tübingen 1974-83. 1987 Eintritt in den deutschen auswärtigen Dienst mit Stationen in Teheran, Brüssel, in der Zentrale und in Quito; gegenwärtig Botschaftsrat in Budapest. Privat auch Land- und Forstwirt auf Usedom und in Badingen, Kreis Stendal. Seit 2006 private Beschäftigung mit der Geschichte des frühen Islam, insbesondere mit der Ereignis- und Glaubensgeschichte der Abbasidenzeit

(Bd. 6, 164-310; Bd. 8, 207-332)

Döhla, Dr. Hans-Jörg

Geb. 1974 in Neunkirchen/Saar. 1995-2001 Studium der Hispanistik, Islamwissenschaft und Studieneinheiten (Portugiesisch, Italienisch, Politische und Ideengeschichte des Mittelalters) in Saarbrücken. 2006 Promotion in spanischer (und arabischer) Sprachwissenschaft am Romanischen Seminar der Universität Zürich. 2004-2011 Assistent am Romanischen Seminar der Universität Zürich. Seit 2011 Chercheur invité am CNRS, Gruppe SeDyL (Structure et Dynamique des Langues), Paris mit dem Habilitationsprojekt: „Differentielle Objektmarkierung in Sprachkontaktsituationen“ (mit Stipendium des SNF).

(Bd. 3, 187-219)

Ehrig-Eggert, Dr. Carl

(Bd. 7, 734-763)

Fedeli, Dr. Alba

2001-2002 Dozentin für arabische Sprache am Technischen Handelsinstitut in Romentino (Novara), 2003-2008 Direktorin der Fondazione Ferni Noja Noseda für arabisch-islamische Studien. 2004-2008 Dozentin der arabischen Sprache an der Universität Mailand. 2008 Beraterin für die Konservierung der Manuskripte an der Großen Moschee in Sanaa.

(Bd. 1, 293-316; Bd. 6, 403-440)

Gallez, Dr. Edouard Marie

(Bd. 7, 348-391 [zus. mit M. Lamsiah])

Ghadban, Dr. Ralph

Islamwissenschaftler und Politologe – Berlin.

(Bd. 7, 775-792)

Gilliot, Prof. Dr. Claude

Professor em. für Langue et civilisation arabes an der Université d’Aix-en-Provene. Monographie „Exégèse, langue et théologie en islam. L’exégèse coranique de Tabari, Paris 1990.

(Bd. 1,148-178; Bd. 3, 293-318, Bd. 6, 53-95))

Gobillot, Prof. Dr. Geneviève

Geb. 1950; Universitätsprofessorin für arabische und islamische Studien an der Universität Jean Moulin Lyon III; Hauptforschungsgebiete: Koran und Mystiker der ersten vier arabischen Jahrhunderte (inbesondere al-Hakîm al-Tirmidhî): neuplatonische Aspekte, Beziehungen zu geistigen Strömungen der Schiiten; Vergleiche mit der Spiritualität anderer Religionen, insbesondere des Juden- und des Christentums, Theorien zur Frage des Heiligen;

Publikationen: Al-Hakim al-Tirmidhî, Kitâb ghawr al-umûr, in: Annales islamologiques, 28, 1994; Le livre de la profondeur des choses, Übers. und Kommentar, Lille, Presses universitaires du Septentrion 1999; Le Chiites, Maredsous, coll. „Fils d’Abraham“, 1998; La Conception originelle („fitra“), Kairo, Cahiers d’études islamologiques, 18, 2000; mehrere Beiträge zu spätantiken Traditionen im Koran in den Sammelbänden von Inârah.

(Bd. 3, 320-369; Bd. 4, 397-482; Bd. 6, 661-708; Bd. 7, 447-476; Bd. 8, 637-688)

Bibliographie Gobillot

Grodzki, Prof. Dr. Marcin

Arabist und Islamwissenschaftler (Institut für Arabistik und Islamwissenschaft, Orientalistische Abteilung, Universität Warschau).

(Bd. 6, 709-761; Bd. 7, 793-802)

Groß, Prof. Dr. Markus

Sprachwissenschaftler (Studienfächer: Phonetik und Phonologie, Romanistik, Indogermanistik, Orientalistik, Angewandte Sprachwissenschaft); ab dem dritten Band Mitherausgeber der Inârah-Sammelbände (zusammen mit Karl-Heinz Ohlig).

(Bd. 2, 457-639; Bd. 3, 7-9 [zus. mit K.-H. Ohlig], 220-274; Bd. 4, 7-28 [zus. mit K.-H. Ohlig, V. Popp, G.-R. Puin], 347-396; 677-708; Bd. 5, 7-37 und 423-472 [zus. mit K.-H. Ohlig], Bd. 6, 7-12 [zus. mit K.-H. Ohlig], 441-552; Bd. 7, 10-13 [zus. mit K.-H. Ohlig], 635-638 [zus. mit K.-H. Ohlig], 683-698, 803ff.; Bd. 8, 7-16 [zus. mit K.-H. Ohlig], 99-182)

Heger, Dr. rer. nat  Christoph

Geb. 1943 in Berlin, Unterricht in Arabisch und Hebräisch während der Gymnasialzeit 1953-62, Studium der Physik in Köln und Bonn bis 1970, Promotion 1975, danach bis 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des TÜV Rheinland, heute TÜV Rheinland Holding AG, Köln.

Tätigkeit für den Sachverständigenrat für Umweltfragen 1978-87 und 1996-2000; Mitglied im Vorstand der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG), Frankfurt/Main, Herausgeber der Armenisch-Deutschen Korrespondenz (ADK), Vierteljahreszeitschrift der DAG 1988-1995. – Zahlreiche Veröffentlichungen auf den Gebieten Physik, Umweltschutz, Sicherheits­wissenschaft, Armenien und Islam.

(Bd. 3, 278-292)

Ibn Warraq

Ibn Warraq studierte Arabisch unter Prof. Montgomery Watt und Persisch bei L.P. Elwell-Sutton an der Universität von Edinburgh. Nach dem Abschluss (Honour’s degree in philosophy) von der Universität London unterrichtete er fünf Jahre an Grundschulen in London, danach an der Universität Toulouse. Seit 1998 hat Ibn Warraq mehrere Sammelbände zur kritischen Koranforschung und den Ursprüngen des Islam herausgegeben  (The Origins of the Koran, 1998; The Quest for the Historical Muhammad, 2000; What the Koran Really Says 2002; Leaving Islam. Apostates Speak Out, 2003, Which Koran? 2009).
Die Liste seiner Publikationen umfasst auch Monographien zum Thema, nach seinem ersten größeren Erfolg (Why  I am Not a Muslim, 1995) mehr als ein Jahrzehnt später eine kritische Studien zur Orientalismusdebatte (Defending the West. A Critique of Edward Said’s Orientalism, 2007), die von Paul Berman, Autor von „Terror and Liberalism“ folgendermaßen beschrieben wurde: „ein prächtiges Stück wissenschaftlicher Arbeit, und es wird die Art und Weise modernisieren, wie wir über den westlichen Kulturkreis und den Rest der Welt denken“.
Die letzte Monographie von Ibn Warraq ist eine handfeste Verteidigungsschrift für den Westen: Why The West is Best. A Muslim Apostate’s Defense of Liberal Democracy, veröffentlicht im Dezember 2011 bei Encounter books. Ibn Warraq, der mittlerweile als Privatgelehrter eine führende Rolle im Bereich der kritischen Koranforschung spielt, war bis 2010 auch Mitglied des „Center for Inquiry — Transnational, Amherst, NY.“ und hat neben den in Buchform erschienenen Publikationen auch viel in Zeitungen und Zeitschriften (z.B. Wall Street Journal, The Guardian u.a.) veröffentlicht. Eine Sammlung solcher Artikel, eingeleitet durch einen  autobiographischen Teil, erschien als Sammelband ausschließlich eigener Arbeiten unter dem Titel: Virgins? What Virgins?: And Other Essays, 2010. Neben den bisher auf Deutsch übersetzten Büchern erschienen von ihm auch mehrere Beiträge in Inarah-Sammelbänden.

(Bd. 1, 212-247; Bd. 3, 594-617; Bd. 4, 582-605; Bd. 5, 382-422)

†Jansen, Prof. em. Dr. J. J. G.

Geb. 1942 in Amsterdam. Arabist, Lehrstuhlinhaber an der Universität Utrecht. Schrieb u.a. Mohammed – eine Biographie (C.H. Beck, München 2008). Verstorben am 05.05.2015 (Nachruf).

(Bd. 8, 689-706)

Kalisch, Prof. Dr. Sven (Muhammad)

Geb. 1966 in Hamburg. Im Alter von fünfzehn Jahren Konversion zum Islam (Zaidismus). Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt, 1997 rechtswissenschaftliche Promotion. 1997-2001 Rechtsanwalt in Hamburg. 2002 Habilitation in Islamwissenschaft an der Universität Hamburg; Mitglied des Kuratoriums der Muslimischen Akademie in Deutschland. 2004-2010 Professor für Religion des Islam an der Universität Münster (erster Lehrstuhl für die universitäre Ausbildung islamischer Religionslehrer in Deutschland). 2010 Abkehr vom Islam, Verzicht auf den Vornamen Muhammad. Seit 2010 Professor für Geistesgeschichte im Vorderen Orient in nachantiker Zeit (Fachbereich Philologie).

(Bd. 4, 177-249; Bd. 7, 292-347; Bd. 8, 707-816)

Kerr, Prof. Dr. Robert M.

Ehemaliger Professor of the Ancient Near East (languages, literatures, history and archaeology of the Ancient Near and Middle East), Wilfrid Laurier University Waterloo, – Waterloo, Kanada. Studienfächer u.a.: Altorientalistik, Ägyptologie, Semitistik, Archäologie, Altphilologie, Hebraistik; Vergleichende Religionswissenschaft. Mehrjähriger Aufenthalt im Nahen Osten. Monographie „Latino-Punic Epigraphy. A Descriptive Study of the Inscriptions“ (Forschungen zum Alten Testament, 2. Reihe, Bd. 42), Tübingen 2010

(Bd. 5, 354-374; Bd. 6, 553-614; Bd. 7, 14-38, 39-46, 46-51, 52-174; Bd. 8, 17-70)

Kropp, Prof. Dr. Manfred S.

Geb. 1947 in Ludwigshafen am Rhein. Studium der Semitistik, Islamwissenschaft und Mittleren und Neueren Geschichte in Heidelberg und Paris 1969-1975. Promotion in Semitistik an der Universität Heidelberg. Bibliotheksreferendar an der Universitätsbibliothek Tübingen 1975-1977. Habilitation in Semitistik an der Universität Heidelberg 1984. Professor für Islamwissenschaft und Semitistik an der Universität Heidelberg 1984, Professor für Semitische Sprachen an der Universität Lund (Schweden) 1990, Professor für Islamwissenschaft und Semitistik an der Universität Mainz 1994, Direktor des Orient-Instituts  der DGM, später in der DGIA, Beirut und Istanbul 1999 – 2007. Gastprofessor am Collège de France 2005, Professeur associé (Études Coraniques) am Collège de France 2007-2008. Professor für Semitistik und Islamwissenschaft an der Universität Mainz 2008-2010.

(Bd. 3, 384-410; Bd. 4, 483-491; Bd. 7, 443-446)

Bibliographie Kropp

Lamsiah, Mohammad

(Bd. 7, 348-391 [zus. mit E. M. Gallez]; Bd. 8, 817-850)

Larcher, Prof. Dr. Pierre

Nach dem Studium der Klassischen Literatur und orientalischer Sprachen in Paris, sowie Orientaufenthalten in Damaskus, Benghazi und Marokko (1971-1982) erfolgte die Dissertation in Paris 1980, danach Stationen an den Universitäten von Lille, Rennes und Avignon bis zur Professur 1993 für Arabische Linguistik an der Universität von Aix-en-Provence. Der Schwerpunkt des unerhört produktiven Arabisten und Semitisten liegt in der vorislamischen Poesie sowie in der Sprache des Korans.

(Bd. 1, 248-265)

Luxenberg, Christoph

Studium der Semitistik, Germanistik, Mittleren und Neueren Geschichte, M.A. und Promotionsabschluss, Dissertation im Fach Semitistik über eine syrische Handschrift mit der Aufgabe, die Autoren einer Reihe von Fragmenten zu identifizieren nebst kritischer Textedition, akademische Lehrtätigkeit für klassisch-Arabisch, modernes Hocharabisch und Syro-Aramäisch,  Autor der Studie „Die syro-aramäische Lesart des Koran. Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache“, Berlin, erste Aufl. 2000, und weiterer Beiträge über den Koran, namentlich in Inârah-Publikationen.

(Bd. 1,  124-147; Bd. 2, 377-414; Bd. 3, 411-456; Bd. 4, 642-676; Bd. 5, 377-381; Bd. 6, 615-645)

Milo, Thomas

Studienfächer: Slawistik, Turkologie, Arabistik; mehrjähriger Aufenthalt im Nahen Osten;

assoziiertes Mitglied des Unicode Consortium; Mitgründer von DecoType (Entwicklung von Software zur adäquaten Darstellung arabischer Schrift und Kalligraphie; mehrere Preise; Zusammenarbeit mit Adobe); Mitherausgeber von Publikationen zur Arabischen Schrift;

Hauptforschungsgebiet: „Schriftgrammatik“ verschiedener arabischer Schriftductus

(Bd. 3, 494-515; Bd. 4, 492-522)

Noseda, Prof. Dr. Sergio Noja (1931-2008)

Seine universitäre Laufbahn war stets mit den arabischen Handschriftensammlungen in der Mailänder Ambrosiana und in Turin mit der Nazionale sowie der Reale verbunden. Er publizierte Kataloge und Handschriften, aber auch eine Biographie Mohammeds und eine vierbändige Geschichte der muslimischen Völker. Seit 1976 lehrte er als Professor für Arabische Sprache und Literatur an der Katholischen Universität von Mailand. Auf seine Initiative 1997 geht die Zusammenarbeit mit der Sorbonne in Paris zurück, im Rahmen des „Amari-Projekts“ die ältesten erhaltenen Koranfragmente zu publizieren; so entstanden die Faksimile-Drucke von Ms. Arabe 328 (a) der Bibliothèque Nationale de France, sowie von Ms. Or. 2165 der British Library. Nach der Emeritierung 2001 betrieb er das „Amari-Projekt“ weiter, indem er vielfältige Kontakte zu arabischen Bibliotheken knüpfte, die über sehr alte Koranfragmente verfügten (Kairo, Sanaa). Diese Planungen sind zu einem jähen Stillstand gekommen, als er am 31. Januar 2008 Opfer eines Verkehrsunfalls wurde.

(Bd.1, 266-292)

Ohlig, Prof. Dr. Karl-Heinz

Geb. 1938 in Koblenz-Kesselheim. Studium der Philosophie, Katholischen Theologie und Geschichte an der Theologischen Fakultät Trier und den Universitäten Innsbruck, München, Münster und Saarbrücken 1957-63. Promotion in Kath. Theologie an der Universität Münster (bei Karl Rahner) 1969. Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule des Saarlandes 1970-78; Professor für Religionswissenschaft und Geschichte des Christentums an der Universität des Saarlandes (Philosophische Fakultät) 1978-2006. Dekan der Philosophischen Fakultät 1996-98 und 2004-06. Zur Zeit: Leiter der Arbeitsstelle Religionswissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes und von „Inârah. Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran“. Herausgeber und Mitherausgeber der Inârah-Sammelbände. Siehe Bibliographie.

(Bd. 1, 7-13; 366-404; Bd. 2, 7-11; 223-325; 327-376; Bd. 3, 7-9 [zus. mit M. Groß], 10-34; Bd. 4, 7-28 [zus. mit M. Groß, V. Popp, G.-R. Puin], 29-106; Bd. 5, 7-37 und 423-472  [zus. mit M. Groß], 38-48; Bd. 6, 7-12 [zus. mit M. Groß], 13-33; Bd. 7, 10-13 [zus. mit M. Groß], 421-442, 635-638 [zus. mit M. Groß]; Bd. 8, 7-16 [zus. mit M. Groß], 71-98)

Bibliographie Ohlig

Plato, Christopher

(Bd. 8, 403-474, 475-498)

Popp, Volker

Geb. 1944, Studium  der Ethnologie, Afrikanistik, Islamwissenschaft, Turkologie und Iranistik an den Universitäten Mainz, Frankfurt, Ankara und Teheran. Jahrzehnte lang Lehrer und Berater in der Türkei, in Kuweit und in den Vereinigten Emiraten. Mitarbeit beim Aufbau musealer Sammlungen in Kuweit, Qatar und Riad.

(Bd. 1, 16-123; Bd. 2, 13-222; 441-455; Bd.3, 35-92; Bd. 4, 7-28 [zus. mit M. Groß, K.-H. Ohlig, G.-R. Puin], 107.176; Bd. 5, 49-110; Bd. 6, 34-52; Bd. 7, 175-206, 207-218, 219-235; Bd. 8, 183-198, 199-206)

Poppe, Patrick Dr.

(Bd. 7, 392-420)

Prémare, Prof. Dr. Alfred-Louis de  (1930-2004)

Aufgewachsen in Marokko, Studium der Philosophie und Theologie sowie der arabisch-islamischen Kultur in Rabat, Kairo, Lyon und Paris; ab 1966 Lehre an den Universitäten von Constantine, Rabat und Aix-en-Provence, wo er von 1988 bis zu seiner Emeritierung 1997 als Professor wirkte. In den letzten Jahren galt sein Interesse der Entstehung des Islams und des Koran und fand seinen Niederschlag u.a. in den beiden Werken Les fondations de l’Islam . Entre écriture et histoire, Paris : Seuil 2002, 523 S., sowie Aux origines du Coran. Questions d’hier, approches d’aujourd’hui, Paris : Téraèdre 2004, 143 S.

(Bd. 1, 179-210)

Puin, Dr. Elisabeth, geb. Burnikel,

Geb. 1966 in Dudweiler/Saar; Studium in Saarbrücken 1984-1993 (Kunstgeschichte, Germanistik, Islamkunde); Promotion  2004 mit der Dissertation „Islamische Plakate. Kalligraphie und Malerei im Dienste des Glaubens,“ erschienen 2008; zwei größere numismatische Artikel über mamlukische Silbermünzen, eine lexikographische Arbeit über die Terminologie jemenitischen Schmucks. Neben der Wahrnehmung von Lehraufträgen an der Universität des Saarlandes (SS 2010, SS 2011) liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Veröffentlichung der scriptio inferior des Palimpsests DAM 01-27.1 aus Sanaa.

(Bd. 3, 461-493; Bd. 4, 523-581; Bd.5, 233-305; Bd. 6, 311-402; Bd. 7, 477-618)

Puin, Dr. Gerd-R.

Geb. 1940 in Königsberg/Pr., aufgewachsen in Fürth/Bayern. Studium der Islamkunde in Bonn bei Prof. O. Spies und  A. Schimmel 1962-1969, Dissertation über frühislamische Verwaltungsgeschichte 1969. 1964 – 1965 ein Studienjahr an der Universität Riyad in Saudi Arabien. 1970 – 1971 Regionalreferent bei der Deutschen Orient-Stiftung in Hamburg. Ab 1971 Wissenschaftlicher Assistent, dann Akademischer Oberrat an der Fachrichtung Orientalistik der Universität des Saarlandes, verantwortlich für Bibliothek und außerkurrikulare Lehre.

1981 – 1985 in Sanaa/Jemen verantwortlich für das AA-Kulturhilfeprojekt „Restaurieren und Katalogisieren arabischer Handschriften.“ – Zurück in Saarbrücken1985, Pensionierung im Dezember 2005. Seither Fortsetzung der Studien zur Orthographie-Geschichte des Korans sowie Jemenitische Geschichte und Numismatik. Mitherausgeber von Bd.1.

(Bd. 1, 317-340: Bd. 3, 516-571; Bd. 4, 7-28 [zus. mit M. Groß, K.-H. Ohlig, V. Popp], 606-641; Bd. 5, 321-353; Bd. 6, 753-761; Bd. 7, 699-730; Bd. 8, 897ff.)

Ranieri, Prof. Dr. Filippo

Geb. 1944 in Mailand, 1963-1972 Studium der Rechte an den Universitäten Pavia, Münster (Westf.) und Straßburg. 1974-1991 Referent am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt/M., Habilitation an der Universität Frankfurt/M. 1992-1995 Professor für Zivilrecht an der Universität Rostock, 1995-2009 Professor für Europäisches Zivilrecht an der Universität des Saarlandes, Chargé de Cours à la Faculté de Droit, Strassbourg. Seit 2009 Forschungsstelle für Europäisches Zivilrecht an der Universität des Saarlandes.

(Bd. 3, 275-277)

Schmidt, Dr. Uwe Friedrich

Romanist, Dissertation: Praeromanica der Italoromania auf der Grundlage des LEI (A und B), Mitarbeit an der Dictionnaire étymologique roman an der Universität des Saarlandes.

(Bd. 8, 331-376)

†Scholz, Prof. Dr. Piotr O.

Geb. 1943 in Bielitz (Bielsko-Biala, Polen). Studium der evangelischen Theologie an der Christlichen Theologischen Akademie in Warschau (1961-63); Mittelmeerraumarchäologie, Alte Geschichte und Literatur, Orientalistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Warschau (1963-68). Weitere Graduiertenstudien (evangelische Theologie, Religionswissenschaft, klassische und christliche Archäologie, Ägyptologie, Orientalistik, Ethnologie, Kunstgeschichte) an den Universitäten in Heidelberg, Berlin, Marburg, Bonn (1968-1986); gleichzeitig wissenschaftliche Arbeit (Assistentenstelle an der Universität Heidelberg) und ab 1971 Forschungsvorhaben im Orient, besonders in Ägypten, Sudan, Jemen, Äthiopien Syrien, Libanon, Zypern, Indien, Nepal). Voluntariat am Brooklyn.Museum in New York (1974/75). Promotion an der Universität Bonn zum Dr. phil. in der Kunde vom christlichen Orient (1986); Lehrauftrag an der Universität Bonn im o.g. Fach.
Ab 1988 gleichzeitige Übernahme der Lehraufträge für außereuropäische Kunstgeschichte an den Universitäten in Innsbruck, Graz und Salzburg (an der Universität Innsbruck wird die Tätigkeit bis heute fortgesetzt). Habilitation an der UnivInnsbruck 1997.
Ab 1997 Professuren für Kunstgeschichte an den polnischen Universitäten in Lodz, Gdansk und Lublin. 2010 Gastprofesur für Kunstgeschichte an der Universität Mainz,
z.Zt. Lehrstuhl für vergleichende Kunstgeschichte am Kulturwissenschaftlichen Institut an der Maria Curie-Sklodowska Universität in Lublin. Er verstarb am 15. September 2016 in Schlangenbad (Nachruf).

Monographien: „Nubien. Geheimnisvolles Goldland der Ägypter“, 2006; „Die Sehnsucht nach Tausendundeiner Nacht. Begegnung von Orient und Okzident“, 2002; „Schnellkurs Altes Ägypten“, 2007; „Der Entmannte. Eros Eine Kulturgeschichte“, 1997; „Altes Ägypten. Kurse Kultur- und Mentalitätsgeschichte“, 2002. Herausgebertätigkeit für die Bibliotheca nubica et aethiopica sowie die Mitwirkung an wichtigen orientalistischen Zeitschriften, insbesondere an Oriens Christianus.

(Bd. 6, 762-813; Bd. 7, 286-291)

Sfar, Mondher

Geb. 1950 in Tunis. Studierte als politisch Verfolgter in Paris Philosophie und Geschichte. Seit den 1980er Jahren betreibt er – vor einem marxistischen Hintergrund – die Erforschung der „koranischen Ideologie.“  In seiner Monograhie „Le Coran, la Bible et l’Orient ancien“ (1998) stellt er den Koran in den Zusammenhang der antiken Religiosität. Seine scharfsinnige Analyse „Le Coran est-il authentique?“ von 2000 ist  in englischer Übersetzung 2008 als „In Search of the Original Koran …“ erschienen. Seit 1995 lebt er im Widerstand gegen die Diktatur in Tunesien unter größter Gefahr  in Paris.

(Bd. 1, 341-365)

von Sivers, Prof. Dr. Peter

History, Middle East History University of Utah., College of Humanities, Middle East Center – Salt Lake City, USA.

(Bd. 7, 255-285; Bd. 8, 379-402)

Small, Dr. Keith

(Bd. 3, 572-593)

Thomas, Prof. Dr. Johannes

Geb. 1941; em. Universitätsprofessor an der Universität Paderborn; Schwerpunkt: Romanische Literatur- und Landeswissenschaften. Seit 2005 insbesondere Studien zum muslimischen Spanien, längere Arbeiten zur Historiographie, zu lateinischen Quellen und arabischen Geschichtserzählungen, zu „heterodoxen“ islamischen Strömungen in Nordafrika und al-Andalus sowie zu spätantik-hellenistischen Traditionen.

(Bd. 3, 93-186; Bd. 4, 250-321; Bd. 5, 140-232; Bd. 6, 96-163; Bd. 7, 731-733, 764-774; Bd. 8, 547-636, 885-896)

Van der Velden, Dr. Frank

(Bd. 6, 646-660)

Theologe und Arabist, lebt seit 1997 als Lehrer und Theologe in Ägypten; Autor und Herausgeber von Publikationen zu Islam und Christentum

Van Reeth, Dr. J.M.F.

Studienfächer: Klassische Philologie, Orientalistik (v.a. Byzantinistik und Christlicher Orient), Arabistik; mehrere Publikationen aus den Bereichen Islamwissenschaften und Christlicher Orient

(Bd. 3, 370-383, 457-460)

†Wagner, Dr. Helmut Abu Limor

Nach einer Tätigkeit in der Wirtschaft seit zwanzig Jahren Studium der Arabistik und Islamwissenschaft. Verstorben am 18.12.2013.

(Bd. 7, 639-682)

Walther, Dr. Jean-Jacques

(Bd. 8, 851-884)

Younes, Prof. Dr. Munther

„Senior Lecturer in Arabic language and linguistics“ und Director des „Arabic Language Program“ im „Department of Near Eastern Studies“ an der Cornell Universität; Arabist und Autor mehrerer einschlägiger Publikationen

(Bd. 5, 306-320)